24.11 „Kamingespräch“ Halbzeitbilanz der Konferenz zur Zukunft Europas

Der Kreisverband Bochum der Europa-Union Deutschland lädt in Verbindung mit der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets ein zum „Kamingespräch“

Halbzeitbilanz der Konferenz zur Zukunft Europas
Einblicke und Einordnungen

mit

Axel Schäfer, MdB (Vertreter des Dt. Bundestags in der Konferenz zur Zukunft Europas)

Moderation: Dr. Jürgen Mittag (Europa-Union Bochum)

Wann: Mittwoch, 24. November 2021, 18.00 Uhr

Wo: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum

Wer: Zum Besuch der Veranstaltung vor Ort ist eine telefonische Anmeldung oder per E-Mail notwendig. Klicken Sie bitte HIER, um eine E-Mail zur Anmeldung zu schreiben. Oder rufen Sie unseren Geschäftsführer Reinhold Karn unter der Nummer (0234) 9 35 12 14 an. Für die Teilnahme bedarf es zudem eines Nachweises im Sinne der 2G-Regel (d.h. eine vollständige Impfung oder ein Nachweis über eine Genesung nach einer Corona-Infektion).

Sie können die Veranstaltung auch Online verfolgen. Falls Ihr Computer eine Webcam und ein Mikrofon hat, können Sie auch an der Diskussion teilnehmen. Bitte benutzen Sie dafür diesen Link: https://dshs-koeln.webex.com/meet/mittag/

Im Mai 2021 ist die Konferenz zur Zukunft Europas offiziell eröffnet worden, die bis zum Sommer 2022 neue Perspektiven für die Europäische Union erarbeiten soll. Vorgesehen ist, dass – in Anlehnung an den Europäischen Konvent der 2000er Jahre – EU-Institutionen, Mitgliedstaaten sowie Unionsbürgerinnen und Unionsbürger gemeinsam institutionelle Reformen und politikfeldbezogene Reformvorschläge erörtern, die als Grundlage einer kommenden Vertragsrevision dienen. In den vergangenen Monaten fanden bereits zahlreiche europäische Bürgerforen statt, in denen konkrete Empfehlungen für die Konferenz entwickeln wurden. Parallel dazu ist eine digitale Plattform eingerichtet worden, in der sich Bürgerinnen und Bürger ebenfalls zu Wort melden.
Axel Schäfer, der als Repräsentant des Deutschen Bundestags zu den knapp 500 Mitgliedern des Plenums der Zukunftskonferenz gehört, wird in einem Kamingespräch Einblicke in die Arbeit der Zukunftskonferenz geben und zugleich seine Einschätzungen präsentieren, welche Umsetzungschancen diese besitzen.

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Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten am 8.9.2021

Die Europa-Union Bochum lädt – gemeinsam mit der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets – zu einer Podiumsdiskussion über die europa- und außenpolitischen Positionen und Ziele der Bochumer Bundestagskandidatinnen und -kandidaten ein. Neben kurzen Stellungnahmen zu Positionen in der Europapolitik wird auch Gelegenheit für individuelle Fragen des Publikums bestehen.

Am 26. September 2021 finden die Wahlen zum 20. Deutschen Bundestag statt. Nach 16 Jahren Kanzlerschaft von Angela Merkel markieren diese Wahlen eine Zäsur. Der neue Bundestag wird nicht nur bei der künftigen Klima-, Wirtschafts- und Sozialpolitik Deutschlands Weichen neu stellen, sondern angesichts der Herausforderungen einer zunehmend enger vernetzten Welt auch in der Europa- und Außenpolitik.

An der Podiumsdiskussion mit dem Titel

„Europa auf dem Prüfstand“ – Europa und Internationales im Blickfeld der Bochumer Bundestagskandidaten/innen

nehmen teil:

  • Olaf in der Beek (FDP)
  • Sevim Dagdelen (Die Linke) – angefragt –
  • Max Lucks (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Axel Schäfer (SPD) und
  • Fabian Schütz (CDU)

Moderation: Lothar Gräfingholt und Dr. Jürgen Mittag (Europa-Union Bochum)

Die Veranstaltung findet am

Mittwoch, dem 8. September 2021, ab 18.00 Uhr

im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum statt.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der aktuellen Inzidenz dürfen nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW nur Personen, die

  • (vollständig) geimpft oder
  • genesen oder
  • getestet sind

an der Präsenzveranstaltung teilnehmen. Der Status „geimpft“ oder „genesen“ ist nachzuweisen. Ein Nachweis über einen negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Zahl der anwesenden Personen ist auf 30 begrenzt. Die Plätze werden in der Rei­henfolge der Anmeldungen vergeben. Mit dem Betreten des Gebäudes und beim Verlassen der reservierten Sitzplätze gilt die  Maskenpflicht!

Zum Besuch der Veranstaltung vor Ort ist eine telefonische Anmeldung unter der Rufnummer (0234) 9 35 12 14 erforderlich oder eine Anmeldung per E-Mail notwendig. Bitte senden Sie diese E-Mail an uns, indem Sie hier klicken für eine E-Mail zur Anmeldung.

Wir werden die Veranstaltung zusätzlich Online über Zoom zugänglich machen. Näheres dazu erfahren Sie kurz vorher auf dieser Webseite.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!

Lothar Gräfingholt und Dr. Jürgen Mittag

Vorsitzende der Europa-Union Bochum

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Auftaktkonferenz „Zukunft Europas. Auf dem Weg in eine zukunftsfähige EU (?)“

Die Europa-Union NRW beginnt ihre Veranstaltungsreihe zur Zukunft Europas mit einer Podiumsdiskussion. Diese wird

am Mittwoch, dem 30. Juni 2021 von 18 bis 20 Uhr

online über das Tool Zoom stattfinden.

Gäste sind Gaby Bischoff, MdEP und Vizepräsidentin der EUD, Karl-Heinz Lambertz, ehemaliger Vorsitzender im Ausschuss der Regionen, Minna Ålander, Mitglied der Forschungsgruppe EU/Europa der SWP, und Leonie Martin, Präsidentin der JEF Europe. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Teresa Stiens.

Der EUD-Landesverband NRW will durch dieses Projekt an der Zukunftsfähigkeit der EU arbeiten, was in diesem Jahr naturgemäß in einem besonderen Bezug zur gerade begonnenen Konferenz zur Zukunft Europas steht. Das Ziel ist es, die Schwerpunkte der angelaufenen Zukunftskonferenz Europas möglichst vielen Menschen in NRW verständlich zu erläutern. Wir wollen eine breite lokale Bereitschaft wecken, sich mit den Herausforderungen eines zukunftsfähigen Europas auseinanderzusetzen. Weiter sollen die Möglichkeiten einer Beteiligung an der Zukunftskonferenz Europas ausgelotet werden, um so eigene Gedanken und Wünsche einzubringen. Die Ergebnisse der Veranstaltungen werden auch im Bürgerportal der Zukunftskonferenz eingepflegt externer Link zur Europa-Union NRW.

Die Anmeldung zur Veranstaltung kann hier erfolgen: https://www.europa-union-nrw.de/aktivitaeten/20210630-online-veranstaltung-zukunft-europas-auf-dem-weg-zu-einer-zukunftsfaehigen-eu

Sie bekommen rechtzeitig vor der Veranstaltung eine E-Mail mit den Zugangsdaten zur Veranstaltung und eine kurze Anleitung mit einer Erläuterung.

Details zur Veranstaltung sind auch online auf der Homepage des Landesverbandes zu finden externer Link zur Europa-Union NRW.

Das Projekt wird gefördert durch die Staatskanzlei NRW und ist unter dem Motto „Zukunft braucht Europa“ Teil der Bürgerdialogsreihe „Europa – Wir müssen reden!“ der Europa-Union Deutschland e.V.

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Online-Veranstaltung zum Brexit

Seit dem 1. Januar gehört das Vereinigte Königreich nicht mehr zur Europäischen Union und ist damit nicht mehr Mitglied des Binnenmarktes und der Zollunion. Um die Folgen des Austritts zu regeln und weiterhin vereinfachte wirtschaftliche Beziehungen aufrecht zu erhalten hat die EU mit dem Vereinigten Königreich ein Austrittsabkommen geschlossen. Trotzdem ergeben sich mit dem Austritt Folgen auch und besonders für Nordrhein-Westfalen, dessen Industrie traditionell ein enges Verhältnis zum Vereinigten Königreich hat.

In Kooperation mit dem Kreisverband Köln der Europa-Union findet am

Dienstag, dem 22. Juni, ab 17:30 Uhr

eine Online Veranstaltung statt, zu der Sie ganz herzliche eingeladen sind!

Unter dem Titel „Fünf Jahre Brexit: Das Referendum, das Europa veränderte?“ können Sie mit

  • Prof. Dr. Simon Bulmer, Universität Sheffield
  • Dr. Birgit Bujard, Team Europe Rednerpool der Europäischen Kommission
  • Terry Reintke, MdEP (Grüne/EFA)
  • Jon Worth, College of Europe / Euroblog

über den Brexit diskutieren. Als „Einstimmung“ auf die konkreten Folgen für den Handel des Vereinigten Königreiches mit der Union empfehlen wir Ihnen eine Dokumentation des Senders ARTE, die auf YouTube abrufbar ist: hier der Link zu dem Video externer Link zu Youtube.

Sie können an der Veranstaltung mit einem PC, einem internetfähigen Tablet oder dem Handy teilnehmen. Bitte melden Sie sich über das Online-Formular des Landesverbandes zur Veranstaltung an; Sie erhalten die Zugangsdaten rechtzeitig vorher per E-Mail. Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier externer Link zur Europa-Union NRW.

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Verleihung des Europabanners 2021

Wir haben am 7. Mai das Europabanner an die Volkshochschule Bochum verliehen. Im Rahmen einer Online-Veranstaltung wurde das Banner virtuell durch die Vorsitzenden an die Leiterin der Volkshochschule verliehen.

Wir haben die Videokonferenz aufgezeichnet; Sie können sich die Verleihung auf unserem YouTube-Kanal ansehen! Folgen Sie einfach diesem Link externer Link zu Youtube.

 

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Verleihung des Europabanners 2021

Seit mehr als 20 Jahren verleiht die Europa-Union Bochum Institutionen, die sich um Europa und die Vermittlung des europäischen Gedankens in Bochum besonders verdient gemacht haben, das Europabanner. Preisträger sind u.a. verschiedene Schulen, der Master-Studiengang Europäische Kultur und Wirtschaft (ECUE) der Ruhr-Universität Bochum und die Technische Hochschule Georg Agricola, der im Jahr 2020 das Banner verliehen wurde.

In diesem Jahr wollen wir in der Europawoche das Banner an die Volkshochschule Bochum verleihen und damit für ihre europapolitische Bildungs- und Integrationsarbeit, sowie die langjährige Zusammenarbeit in der europapolitischen Erwachsenenbildung ehren und auszeichnen.

Aufgrund der Pandemielage ist eine Präsenzveranstaltung nicht möglich, weshalb wir das Banner in einer Online-Veranstaltung

am Freitag, dem 7. Mai ab 16:00 Uhr

„verleihen“ werden.

Interessierte sind ganz herzlich eingeladen, der Online-Veranstaltung beizuwohnen.

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Es gilt wieder die Sommerzeit…

In der vergangenen Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Damit gilt wieder die „Sommerzeit“ und dies in ganz Europa. Während sich ein Teil der Bevölkerung darüber freut, dass es nun abends wieder länger „hell“ ist und man die Freizeit länger im Freien genießen kann, hat ein andere Teil mit der Zeitumstellung Probleme. Auch Tiere folgen ihrer inneren Uhr und nicht einer Armbanduhr.

Im Jahr 2018 hatte die EU-Kommission unter dem damaligen Kommissionspräsidenten Jean-Claude  Juncker eine Konsultation der Bevölkerung durchgeführt, deren Ergebnis eine eindeutige Mehrheit zur Abschaffung der Zeitumstellung ergab. Allerdings war die Verteilung der Stimmen für eine Abschaffung ziemlich ungleich. Während sich in Deutschland rd. 3,79% der Bevölkerung an der Umfrage beteiligten, waren es in Finnland nur 0,96% und in den Niederlanden nur 0,16%. Somit ist die „eindeutige Mehrheit“ relativ zu betrachten.

Am 26. März 2019 stimmten 410 Abgeordnete des EU-Parlaments für die Abschaffung der Zeitumstellungen, 192 dagegen. Die letztmalige Umstellung soll(te) demnach im Jahr 2021 erfolgen.

Nun, die Beratungen darüber, was für eine „Zeit“ zukünftig gelten soll, sind noch nicht abgeschlossen. Soll es dauerhaft die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) – bisher „Winterzeit“ – sein oder die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)? Denn Zeit hat natürlich für den Handel und die Kommunikation miteinander erhebliche Auswirkungen. Wenn der polnische Spediteur in sein Büro kommt, kann er unter Umständen noch nicht mit seinem portugiesischem Kollegen telefonieren weil dieser noch im Bett liegt. In die andere Richtung ergibt sich das Problem am Abend.

Während „früher“ die Zeit an einem Standort durch den Stand der Sonne am Himmel bestimmt wurde („Es ist Mittag, wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hat.“) und dies bei der Festlegung der Zeitzonen auf der Erde berücksichtigt wurde, greift eine dauerhafte Sommerzeit massiv in diese „gefühlte“ Zeit ein. Eine ständige Sommerzeit würde bedeuten, dass die Sonne im Nordwesten Spaniens im Winter erst nach 10 Uhr vormittags aufgeht, im Osten Polens bei einer permanenten Normalzeit im Sommer bereits gegen 3 Uhr nachts. Und dieses unnatürliche Verhältnis zwischen „Uhrzeit“ und Lauf der Sonne könnte nur durch einer Veränderung der Zeitzonen behoben werden.

Man kann also feststellen, dass die Abschaffung der Zeitumstellung mit einer Beibehaltung der bisherigen „Sommerzeit“ keine Lösung ist, die allen Menschen in der EU gerecht wird. Warten wir also ab, ob sich bis zum letzten Sonntag im März des Jahres 2022 etwas an der Sache ändern wird. Dann stünde nämlich die nächste Umstellung von Winter- auf Sommerzeit an. Wobei ich glaube, dass die Europäische Union derzeit wichtigere Aufgaben hat, als eine gemeinsame Zeit zu vereinbaren.

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