Informationsveranstaltungen zur Europawahl 2019

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl gibt es wieder vielfältige Informationsmöglichkeiten, welche es interessierten Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, am 29. Mai die „richtige“ Wahl zu treffen. Neben dem hier schon verlinkten Europawahlratgeber zur Informatiuon zu und über Europa führen die Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro NRW- und die Konrad-Adenauer-Stiftung NRW Veranstaltungen durch:

Wie solidarisch ist Europa?

Unter diesem Motto informiert die Friedrich-Ebert-Stiftung am Dienstag, dem 26. März 2019 ab 18.00 Uhr in den Räumen der Jüdische Gemeinde Bochum, Erich-Mendel-Platz 1, 44791 Bochum. Teilnehmer eines Podiumsgespräches mit anschließender  Podiumsdiskussion sind

  • Prof. Dr. Jürgen Mittag, Institut für Europäische Sportentwicklung und
    Freizeitforschung & Jean Monnet-Lehrstuhl, Deutsche Sporthochschule Köln
  • Doro Zinke, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bundesvorstand
  • Dr. Daniel Seikel, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI),
    Hans-Böckler-Stiftung und
  • Dr. Renè Repasi, Erasmus School of Law, Erasmus Universität Rotterdam

Moderation durch Gwendolin Jungblut, Agentur für Wahlen, Führung, Strategie.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter diesem Link externer Link

Diskutieren Sie mit über die Zukunft Europas!

Die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet am Freitag, 22. März, ab 15:15 Uhr im Ruhr Museum UNESCO Welterbe Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181 in 45309 Essen ebenfalls eine Publikumsdiskussion. Impulse dazu geben

  • Prof. Heinrich-Theodor Grütter, Direktor Ruhr Museum
  • Oliver Flüshöh, Stv. Landesgeschäftsführer KPV Bildungswerk e. V. und
  • Dennis Radtke MdEP

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Europawahlratgeber 2019 – Weichenstellung für die Zukunft

Die Landeszentrale für politische Bildung NRW gibt den vom Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik der Universität Duisburg-Essen erarbeiteten Europawahlratgeber 2019 heraus. Im Vorwort dazu heißt es:

„Die Europawahl 2019 findet in unruhigen Zeiten statt. Der Europawahlratgeber macht die Bedeutung der Wahl deutlich, liefert Argumente für die Teilnahme, unterstützt die Bürgerinnen und Bürger darin, informiert an der Wahl teilzunehmen, und hilft, das politische System der EU noch besser zu verstehen. Er liefert Fakten zur Wahl und macht die Besonderheiten der Europawahl 2019 deutlich. Zudem bietet er einen Ausblick auf die Zukunft der EU und hilft deutschsprachigen Leserinnen und Lesern, die Perspektiven der anderen Europäer einzunehmen.“

Ein erster Blick zeigt, dass hier das Thema Europa und Europawahl umfassend bearbeitet und erläutert wurde. Neben Fragen wie „Was ist die „EU“ und wofür brauchen wir sie?“ werden unter anderem die „Wichtigkeit“ der Europawahl und die Institutionen und Organe der Europäischen Union behandelt und erläutert. Ein nützliches Werk, welches nicht nur zur bevorstehenden Wahl kompakt und fundiert nützliche Informationen liefert.

Sie können den Europawahlratgeber 2019 direkt von den Seiten der Landeszentrale für politische Bildung NRW herunterladen. Er wird in Kürze auch bei der Landeszentrale als gedrucktes Buch verfügbar sein.

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„Europa vor den Wahlen“ – Informationsveranstaltung in der VHS Bochum

Unser Vorstandsmitglied Iryna Nestereko lädt herzlich zu einer Veranstaltung in der VHS Bochum ein:

„Als Teil der Montanunion war das Ruhrgebiet einst die Wiege der europäischen Integration. Seit dem Beginn des Strukturwandels erlebt die Region schwierige Umbruchzeiten und versucht sich neu zu profilieren.

Mit Milliarden von Fördergeldern aus dem Strukturpolitikfond hat die EU diesem Wandel zum Teil verholfen. Allerdings waren diese finanziellen Mittel oft an bestimmte Konditionen geknüpft. Wie sinnvoll waren die Konditionen? Wurde dem Ruhrgebiet langfristig geholfen oder finanzielle Abhängigkeit in der Region erzeugt?

Über diese und weitere Fragen spricht Herr Prof. Dr. Franz Lehner im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa vor den Wahlen“.“

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 19. Februar ab 18:30 Uhr im Clubraum der VHS Bochum, Gustav-Heinemann-Platz (im Bildungs- und Verwaltungszentrum) statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Neue Kulturhauptstädte Europas und Übernahme der Ratspräsidentschaft durch Rumänien

Mit dem 1. Januar sind Matera (Italien) und Plowdiw (Rumänien) Kulturhauptstadt Europas geworden. Sie finden die Links zu den Web-Auftritten der beiden Städte rechts unter „Europa-Links“.

Ebenfalls mit dem 1. Januar hat der Vorsitz der Ratspräsidentschaft turnusgemäß gewechselt. Er wird nun durch Rumänien zum ersten Mal seit dem Beitritt im Jahr 2017 in die Europäischen Union ausgeübt.

Schwerpunkte der rumänischen Ratspräsidentschaft sollen werden:

  1. Konvergierendes Europa: Wachstum, Kohäsion, Wettbewerbsfähigkeit, Konnektivität
  2. Ein sicheres Europa
  3. Europa als stärkerer globaler Akteur
  4. Ein Europa gemeinsamer Werte

Informationen zur Ratspräsidentschaft finden Sie rechts unter „Europa-Links“

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Resolution des Rates der Stadt Bochum

Der Rat der Stadt Bochum hat in seiner Sitzung am 29.11.2018 eine Resolution zu Europa beschlossen, die sich an

– den Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE)
– die Abgeordneten des Europäischen Parlaments
– die Mitglieder der EU-Kommission und
– die Bundesregierung

richtet:

„Europas Zusammenhalt sichern

Nach sieben Jahrzehnten, die dem europäischen Kontinent eine nie dagewesene Periode des Friedens und des wachsenden Wohlstandes beschert haben, ist der Zusammenhalt Europas in Gefahr. Im vergangenen Jahr feierten wir 60 Jahre römische Verträge, die den Grundstein für die Europäische Union legten und den Beginn der politischen Integration Europas markieren.

Doch die kommenden Monate und Jahre werden über die Zukunft Europas entscheiden. Die rasante Radikalisierung des politischen Lebens und der Aufschwung antieuropäischer Kräfte in vielen Ländern Europas sind Besorgnis erregend. Der Brexit ist bereits der erste Schritt hin zu einer Desintegration. Gerade deshalb gilt es, das „Ja zu Europa“ zu bekräftigen.

Für Europa einstehen

Die Stadt Bochum unterstützt die Ziele der überparteilichen und überkonfessionellen
zivilgesellschaftlichen Initiativen „Pulse of Europe“ und der „Europa-Union“. Die Stadt
Bochum begrüßt, dass sich so viele Menschen in Bochum zusammen finden, um für
Europa einzustehen. Hierdurch gelingt es, den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar zu machen. Die Stadt Bochum ist ebenso der Überzeugung, dass die Mehrzahl der Menschen an die Grundidee der Europäischen Union glaubt und sie nicht nationalistischen Tendenzen opfern möchte. Denn es geht um die Bewahrung
eines Bündnisses zur Sicherung des Friedens und zur Gewährleistung von individueller Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtssicherheit unter Erhalt der regionalen Vielfalt.“

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Europa-Union Bochum feiert 40. Geburtstag – Wichtiger denn je

Die Zukunft Europas entscheidet sich am 26. Mai auch in Bochum. „Europa steht am Scheideweg“, sagte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch beim Empfang zum 40. Geburtstag der Europa-Union Bochum. Die anstehende Europawahl entscheide über ein menschliches und emphatisches Europa, sagte Eiskirch und würdigte das Engagement der überparteilichen Europa-Union und auch der Städtepartnerschaftsvereine in der Stadt: „Das ist wichtiger denn je.“ Der Blick in die Partnerstädte zeige dies: Donezk in der Ukraine ist kriegsbetroffen, Sheffield vom Brexit. „Das ist kein abstraktes Europa, sondern hier findet Begegnung statt.“

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch spricht zu den anwesenden Gästen

1978 war der Kreisverband der bundesweit aktiven Europa-Union in Bochum gegründet worden – im Jahr vor der ersten Europawahl 1979. Auch mit dem Ziel, die eigene Arbeit irgendwann überflüssig zu machen, weil alle Parteien Europa dann leben würden, erinnerte sich der Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer (SPD) an die Gründungszeit: „Das ist nur zum Teil gelungen.“ Noch immer bedürfe es der Europa-Union, für die europäische Einigung zu werben. Der Grundgedanke sei, Brücken zu bauen, sagte der ehemalige Europaabgeordnete Christoph Konrad (CDU): „Und das kann man in der Europa-Union gut.“

Dr. Christoph Konrad (links) und MdB Axel Schäfer (Mitte) sprachen als Zeitzeugen und ehemalige Vorsitzende. Rechts Prof. Dr. Jürgen Mittag, jetzt Vorsitzender der Europa-Union Bochum

Schäfer und Konrad waren jahrelang gemeinsam Vorsitzende des überparteilichen Bochumer Kreisverbandes. Zur dessen Geburtstag kamen am Freitagabend rund 80 Weggefährten zum Empfang ins Bochumer Rathaus. Wie vor 40 Jahren brauche es heute weiterhin mehr Begeisterung für Europa, aber auch mehr Aufklärung über Europa, so der Tenor von Reden und Podiumsdiskussion. „Die Europa-Union versucht, Europa vor Ort in Bochum zu sein“, betonten die beiden heutigen Vorsitzenden Lothar Gräfingholt und Jürgen Mittag. „Europa ist gelebte Zukunft – kein Kissen, auf dem man sich ausruhen kann“, so Mittag.

„Man demonstriert für ein gemeinsames Europa, indem man Haltung zeigt“, sagte Axel Schäfer. Die europäische Einigung sei das wichtigste Interesse Deutschlands: „Deutschland geht es nur gut, wenn es den Nachbarn nicht schlecht geht.“
Mehr Solidarität in Europa forderte auch Iryna Nesterenko als Vertreterin der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) in Bochum. Dafür brauche es aber auch in Deutschland mehr politische Bildung: „Es ist schwer, Leute für etwas zu begeistern, das sie nicht verstehen.“

Das Vermitteln Europas ist seit sieben Jahrzehnten das Kernanliegen der Europa-Union in Deutschland, vier Jahrzehnte davon auch in Bochum. Der Kreisverband hätte dazu viele Impulse gesetzt, von denen die Europa-Union in Nordrhein-Westfalen profitiere, sagte Landesverbands-Geschäftsführerin Kirsten Eink: „Bochum ist eine Stadt mit europäischer Vergangenheit und auch mit einer europäischen Zukunft.“

Anschließend wurden die langjährigen Mitglieder durch die Vorsitzenden Lothar Gräfingholt und Prof. Dr. Jürgen Mittag geehrt

Von links nach rechts: Dr. Christoph Konrad, OB Thomas Eiskirch, Hildegard Bettzieche, Lothar Grädingholt, Reinhold Karn, Dr. Rolf Tiggemann, Kirsten Eink (Geschäftsführerin des Landesverbandes NRW), Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Prof. Dr. Jürgen Mittag, MdB Axel Schäfer und Ernst-Otto Dörnenburg

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Europapolitischer Jahresrückblick am 5.12.

Die europäische Einigung stand im Jahr 2018 unter schwierigen Vorzeichen: Anhaltende und nur gegrenzt zielführende Verhandlungen über den BREXIT und die Migrationspolitik; Wahlen in Schweden, Ungarn und Italien, bei denen populistische Parteien erneut deutliche Stimmzuwächsen verzeichneten, die Ratspräsidentschaften Österreichs und Bulgariens und anhaltende Spannungen unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, all dies kennzeichnete die Europapolitik 2018. Zugleich wurden aber auch wichtige Weichen gestellt, die 2019 deutliche Fortschritte bei der europäischen Integration erwarten lassen.

Prof. Dr. Jürgen Mittag, Vorsitzender Der Europa-Union Deutschland, Kreisverband Bochum, erläutert die wichtigsten europapolitischen Entwicklungen des zurückliegenden Jahres und beleuchtet die Perspektiven, die sich für 2019 für die Europäische Gesellschaft abzeichnen.

Der Runde Tisch Europa lädt ein zur Veranstaltung, welche in Kooperation mit der Volkshochschule Bochum

am Mittwoch, den 05. Dezember 2018 von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr in Raum 040 der VHS im BVZ, (Bildungs-und Verwaltungszentrum), Gustav-Heinemann Platz 2-6, 44777 Bochum

stattfindet. Diskutieren Sie mit. Sie und Ihre Angehörigen und Freunde sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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