Am 9. Juni gut informiert wählen!

Mit Deiner Stimme entscheidest Du bei der Europawahl über die Zusammensetzung des Europaparlaments. Es ist keine unbedeutende Wahl und schon gar nicht die Gelegenheit, der Regierung einen „Denkzettel“ zu verpassen! Die im Europaparlament vertretenen Parteien haben Parteiprogramme. Welche Aussagen welcher Partei Deiner politischen Position am nächsten stehen, kannst Du herausfinden, indem Du zum Beispiel den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung nutzt. Klicke einfach hier und prüfe anhand von 38 Thesen, wer Deine Einstellung im Europaparlament vertreten würde externer Link zur Seite des Europäischen Parlaments.

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Online Diskussion: „Die Zukunft Europas“

Die Europa-Union Dortmund lädt zu einer Online Diskussion ein, die am

Freitag, den 1.März 2024 ab 19.00 Uhr stattfindet.

Über das Thema „Die Zukunft Europas“ referieren und diskutieren:

  • der Europaabgeordnete und Kandidat für das EP Dennis Radtke, CDU und
  • Dr. Tobias Cremer, SPD, Kandidat für das EP.

Die Zugangsdaten zur Videokonferenz lauten:

https://us06web.zoom.us/j/81800202281?pwd=CN8b3ECKOTwk67ewrAwAPc1J4iLFKi.1

Die Meeting-ID lautet: 818 0020 2281
der Kenncode: 664916.

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Eine Stadt steht zusammen: Bochum demonstriert Solidarität mit der Ukraine

Die Europa-Union Bochum unterstützt den folgenden Aufruf der CHRISTUSKIRCHE BOCHUM und bittet ihre Mitglieder und Unterstützer ebenfalls um Teilnahme:

„Deutsch-Ukrainische Initiative lädt zur Kundgebung. Breite Unterstützung in der Stadt von A wie AWO bis Z wie Zeitmaul-Theater

„Es hängt von uns selber ab, ob wir in einer demokratischen Gesellschaft leben wollen oder für immer in Angst.“ Sagt Iryna Pavlenko, die ukrainische Ärztin ist vor zehn Jahren mit Liia, ihrer damals elfjährigen Tochter, aus Donezk nach Mariupol geflohen, dann weiter nach Saporoschje und vor zwei Jahren schließlich nach Bochum entkommen. Sie kennt beide Welten, die des Krieges, keine 2000 Kilometer entfernt, und das friedliche Leben in dieser Stadt: „Es ist ein- und dieselbe Welt“, sagt die 43-Jährige, „es spielt sich gleichzeitig ab.“ Und dann dieser Satz: „Es ist ein Krieg auch gegen Bochum.“

So beschreibt es auch Oleksandra Burtseva, die 42-Jährige hat sich mit zwei Kindern nach Bochum durchgeschlagen, sie zeigt auf ihr Mobiltelefon: „Wenn ich die Kortumstraße entlanglaufe, tobt auf dem Bildschirm Putins Krieg gegen uns.“

Seit zwei Jahren ist das die Wirklichkeit auf den Bildschirmen hier und in der Ukraine nebenan. Seit zehn Jahren, sagen die beiden Frauen. Seit viel zu vielen Jahren, sagen viele, die Nachrichten aus der Ukraine nicht mehr ertragen. Die ihnen aus dem Weg gehen, allenfalls flüchtig hinschauen. „News Avoidance“ nennt sich das Phänomen, „Nachrichten-Vermeidung“, es lässt sich statistisch belegen. Und lässt sich nachempfinden von jedem, der fähig ist zum Mitfühlen: Die Dauer-Serie an bösen Bildern rüttelt nicht länger auf, sie drückt nieder, sie macht nachrichtenmüde.

„Unsere Nachricht ist eine andere“, sagt Iryna Pavlenko, „wir wollen nicht zeigen, wie erfolgreich Putins Raketen sind, wir wollen zeigen, wie erfolgreich wir zusammen sind, wenn wir Putin widerstehen.“

Das ist der Sinn des Aufrufs, den die beiden Frauen gemeinsam mit Viktoria Moskovych verfasst haben, die bereits 1998 nach Deutschland gekommen ist, in Bochum hat die Einzelhandelskauffrau ein äußerst effektives Netzwerk aufgebaut: „Wir wollen die Solidarität mit der Ukraine sichtbar machen.“

Und so haben die drei Frauen um Unterstützung geworben für ihre Idee, für eine Bochumer Kundgebung an jenem Tag, an dem der Terror-Krieg gegen Europa ins dritte Jahr zu gehen droht. Und? „Offene Türen überall“, sagt Pavlenko.

In der Tat, die Liste derer, die den Aufruf unterstützen, ist lang und bunt und quer durch die Stadt gewürfelt. Von A wie AWO bis Z wie Zeitmaul-Theater. Dazwischen die Kirchen, die Gewerkschaften, die Parteien. Die Gesellschaft Bochum-Donezk sowieso. Die Jüdische Gemeinde ist dabei und der TV Wattenscheid 01, die Ruhr-Universität und Bochum Total, Vonovia SE und die Buchhandlung Janssen, Bezirksschüler und Jugendverbände, deutsch-polnische und belarussische Vereine, Volkshochschule und die Matrix Bochum, es geht querfeldbeet durch die Stadt hindurch. Und dabei ist die Namensliste derer, die zur Soli aufrufen mit uns in Bochum, der Ukraine, in Europa, noch lange nicht geschlossen.

Kundgebung „2014 – 2024: Russischer Krieg gegen Europa – Solidarität mit der Ukraine“

Datum Freitag, 23. Februar, 17 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus Bochum
Initiatoren Blau Gelbes Kreuz Bochum und Turbota – Deutsch-Ukrainische Initiative
Support AWO, Christuskirche, Grüne

Beiträge von Sebastian Kopietz, Stadtdirektor | Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages (angefragt) | Monika Grawe, Gesellschaft Bochum-Donezk u.v.a.m.“

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Ein Abend für Europa – Verleihung des Europabanners 2023

Im Jahr 2023 konnten wir wieder einen Abend für Europa auf der Bühne am KAP feiern. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung im Rahmen der Europawochen 2023 des Landes NRW durch den Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei gefördert.

Entsprechend dem Motto der diesjährigen Europawochen „EUpdate – Leben und Lernen in Europa“ und dem Motto der Ver­anstaltung „Europa lernt digital, denn die Zukunft Euro­pas ist digital.“ wurden zwei digitale Projekte vorgestellt:

Das Projektes „Sci-CultureD“, ein Erasmus+ – Projekt (https://scicultured.eu), wurde durch zwei der Vertreter des Projektes vorgestellt. Sie waren zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Bochum und standen Frau Thews einer Mitarbeiterin der Volksschule Bochum „Rede und Antwort“. Die in englischer Sprache gegebenen Antworten wurden „on the fly“ von Frau Thews in deutsch übersetzt:

Danach stellte der stellvertretende Leiter der Techni­schen Beruflichen Schule 1, Herr Adams, das Projekt vorstellte. Die Technische Berufliche Schule 1 und die Liselotte Rauner-Schule haben ein gemeinsames Projekt Erasmus+-Projekt durchge­führt, welches in digitaler Form mit einer Partnerschule im westfälischen Soest und zwei Schulen in Estland (Tallinn) und Polen (Bialystok) durchgeführt wird.

Die digitale Zusammenarbeit an dem Projekt wurde quasi „aus der Not“ während der Pandemie und dem Beginn des Ukraine-Krieges geboren, da Reisen aufgrund von Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen im Flugverkehr nicht möglich bzw. eingeschränkt waren. Der „digitale Schü­leraustausch“ hat sich daherzu einem festen Instrument der Zusammenarbeit entwickelt und unter ande­rem als Ergebnis die Programmierung einer digitalen App ermöglicht, die das Projekt unter­stützt:

Der Liselotte Rauner-Schule und der Technische Berufliche Schule 1 wurde anschließend das Europabanner der Europa-Union Bochum nebst Urkunde überreicht:

Eine gelungene Veranstaltung für Europa in Bochum

Eine Veranstaltung im Rahmen der

gefördert durch

 

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Ein Abend für Europa – Save the date!

Am 9. Mai jährt sich die visionäre Rede des französischen Außenministers Robert Schuman, mit der er 1950 die Europäische Einigung in Gang brachte. Dieser Tag wird traditionell als „Europatag“ gefeiert. Seit diesem Jahr werden rund um diesen Tag die Europawochen vom 30.4. bis zum 31.5. gefeiert, zu denen die Europa-Union Bochum als überparteiliche Bochumer Organisation beitragen möchte.

Wir werden am 12. Mai ab 18:00 Uhr auf der Bühne am Konrad-Adenauer-Platz den Abend für Europa feiern und zwei Bochumer Schulen mit dem Europabanner auszeichnen. Auf unserem Plakat sehen Sie, was Sie bei einem Besuch am Konrad-Adenauer-Platz erwartet. Also: Wir sehen uns!

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60 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag

Am 22. Januar 1963 wurde in Paris der so genannte „Élysée-Vertrag“ unterzeichnet, der als deutsch-französischer Freundschaftsvertrag bezeichnet wird. In Bochum ist daran zu erinnern, dass sich in der Heldengedenkhalle externer Link zur Christuskirche in der Christuskirche am Platz des Europäischen Versprechens externer Link zur Christuskirche die Liste der „Feindstaaten“ findet, auf der Frankreich einen „oberen“ Platz einnimmt:

Heldengedenkhalle in der Christuskirche

Heldengedenkhalle in der Christuskirche

Es bleibt zu hoffen, dass sich der Gedanke an „Feindstaaten“ spätestens zum 100-jährigen Jahrestag der Eröffnung der Heldengedenkhalle im Jahr 2031 überlebt hat!

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Hilfe für Kinder in der Ukraine

Bei der Jahresabschlussfeier der Europa-Union Bochum hat die Band „Just4fun“ auf einen Kostenersatz verzichtet und stattdessen um Spenden für Kinder in der Ukraine gebeten. Die Gäste spendeten 310 EUR, die auf 400 EUR aufgerundet wurden und an UNICEF überwiesen wurden. Wenn Sie auch Kinder in der Ukraine mit einer Spende helfen möchten, so können Sie dies gerne über diesen Link tun:

Ukraine-Krieg: Millionen Kinder brauchen humanitäre Hilfe externer Link zur UNICEF

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